

In der Kälte zu laufen, ist erstaunlich erfrischend. Hier erfährst du, wie du die richtigen Layer kombinierst, um das ganze Jahr über motiviert nach draussen zu gehen.


Für einen Winterlauf rauszugehen, obwohl es kalt und dunkel ist, kann zu einer Herkulesaufgabe werden. Die warme Decke und die kuschlige Couch sind eine harte Konkurrenz. Aber überwindest du diesen ersten Moment des Zweifelns, erfährst du, wie erfüllt du dich fühlen kannst, wenn du dich erfolgreich den Elementen gestellt hast.
Dieser kleine Moment kann den Unterschied ausmachen, wenn die Tage wieder länger werden – unabhängig davon, ob du für einen Frühlingsmarathon trainierst oder bloss deiner Routine treu bleiben willst. Alles, was du brauchst, ist das richtige Mindset und die passende Gear.
Die richtige Kleidung ist dein stärkster Verbündeter, damit du bei kaltem Wetter vom ersten bis zum letzten Schritt komfortabel bleibst.
Achte bei der Wahl der Kleidung für Winterläufe auf Materialien, die Wärme und Atmungsaktivität kombinieren. Am wichtigsten ist eine atmungsaktive Isolation: Sie hält deinen Körper warm, ohne Feuchtigkeit einzuschliessen.
Isolierende Stoffe enthalten kleine Lufttaschen, die deine Körperwärme speichern – so bleibst du selbst bei eisigen Temperaturen warm und beweglich. Gleichzeitig leiten feuchtigkeitsableitende Materialien deinen Schweiss von der Haut weg, sodass du auch bei Pausen oder beim Cool-down nicht auskühlst.
Und zu guter Letzt: Denk auch an den Wetterschutz. Isolation hält dich warm, doch ein leichter, wind- und wasserabweisender Aussenlayer schützt dich bei Regen, Schnee und klirrend kalten Böen. Er ist deine letzte Barriere gegen die Elemente.




Eine einzige Jacke reicht im Winter nicht aus. Es ist an der Zeit, mehrere Schichten zu kombinieren. Der Schichtenlook hilft dir, dich an wechselndes Wetter und variierende Körpertemperaturen anzupassen.
Ein smartes Layering-System besteht aus drei Schichten:
- Basis-Layer: das feuchtigkeitsableitende Fundament - Zwischen-Layer: für isolierende Wärme - Aussen-Layer: dein Schild gegen Wind oder Regen
Jeder Körper ist individuell. Manche erhitzen sich beim Laufen schnell, andere brauchen länger. Es gibt keine Einheitslösung. Bist du unsicher, nimm am besten einen zusätzlichen Layer mit. Du kannst ihn schliesslich jederzeit wieder ausziehen.
- Erster Layer (Basis- oder Zwischenlayer): Fokussiere dich auf Isolation und Tragegefühl. Das Climate Shirt ist leicht und hält dich bei Läufen im Winter warm, denn sein Stoff mit Channel-Konstruktion speichert die nötige Wärme. Es funktioniert perfekt als Basisschicht oder als zusätzlicher Layer an besonders kalten Tagen.
- Zweiter Layer (Zwischen- oder Aussenlayer): Passe diesen Layer dem Wetter an. Ist es trocken und beständig, kann ein Climate Shirt über einem dünnen Basislayer ausreichen. Bei Regen, Schnee oder Wind greifst du am besten zu einem leicht isolierenden Zwischenlayer und einem wasserabweisenden Aussenlayer wie der wasserdichten Trek Jacket.
- Erster Layer (Basislayer): Setze auf ein feuchtigkeitsableitendes Top, das dich warm und bequem hält. Das Performance-T ist ideal für Temperaturen um 10°C, während das langärmlige Performance Long-T dich bei tieferen Temperaturen warm hält.
- Zweiter Layer (Aussenlayer): Bei Temperaturen über 5°C lässt du den Zwischenlayer am besten weg, um Überhitzung zu vermeiden. Die Core Jacket besteht aus Funktionsstoffen und schützt dich bei Wind und leichtem Regen, ohne deine Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Für einen Lauf bei unangenehmen Bedingungen nach draussen zu gehen, erfordert Überwindung – aber du wirst dafür belohnt. Körperlich und mental. Bei Kälte zu laufen (oder im Dunkeln) kann dich zu einer stärkeren und widerstandsfähigeren Athlet*in machen. Den Unterschied wirst du im Frühling selbst merken.
- Ein Boost für dein Herz-Kreislauf-System: Bei tiefen Temperaturen muss dein Herz härter arbeiten, um das Blut zu zirkulieren und deine Körpertemperatur zu regulieren. Mit der Zeit steigert das die Effizienz und Ausdauer deines Herz-Kreislauf-Systems.
- Deine Muskeln erholen sich besser: Kalte Luft verringert auf natürliche Weise die Wahrscheinlichkeit von Entzündungen und Überhitzung nach einer intensiven Einheit. Es ist zwar keine Kryotherapie, hilft deinen Muskeln aber, sich zwischen den Läufen schneller zu erholen.
- Verbessert deine Stimmung: Winterläufe setzen Endorphine und Endocannabinoide frei. Das sind natürliche Stoffe, die deine Stimmung heben und Stress abbauen. Denk zudem an das High, das du nach einem absolvierten Lauf spürst – ein Gegenmittel gegen die Trägheit im Winter.
- Lauf stärker bei weniger Anstrengung: Sinken die Temperaturen, verbraucht dein Körper weniger Energie, um seine Temperatur zu regulieren. Das ermöglicht dir, schneller zu laufen, ohne dass es sich anstrengender anfühlt – ein Plus für dein Tempo und deine Ausdauer.


Mit der richtigen Ausrüstung für kaltes Wetter meisterst du Läufe bei wechselnden Bedingungen, vom kurzen Joggen bei 10°C bis zum langen Lauf knapp am Gefrierpunkt. Unsere Jacken-Kollektion bietet dir leichten und zuverlässigen Schutz gegen Wind und Regen, damit du bei jedem Wetter motiviert rausgehen kannst.
Stell dich den dunklen Morgenstunden und eisigen Winden. Erlebe wie toll es sich anfühlt, im Winter aktiv zu bleiben – egal, ob du gerade erst loslegst oder für deinen fünften Marathon trainierst.